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3 (1844)
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Rüste: Mein Herr und mein Gott! Da sprach der ewige

Mittler:

Siehe, du jähst und glaubetest. Der ist selig, der nicht sieht.Aber dennoch glaubt! Und jetzt war seiner GemeinenHerr und Gott vor dem Auge der ersten Zeugen verschwunden.Thomas betet' ihm nach, stand ans und ging zu de» JüngernUnd zu den anderen Brüdern umher und bat um ErlassungSeiner Schuld. Die Liebenden hatten lang ihm vergeben.Und der Selige sprach von dem Märtyrertode, dem KleinodAn der Laufbahn Ziel. Sie sprachen mit ihm von des BlutesZeugniß, der Krone der Ueberwinder am Ziele der Laufbahn.Aber itzt ward ihr Himmelsgcspräch, wie von selber, zum

Liede.

Seyd in der Zukunft Ferne gegrüßt, Gemeinen desMittlers!

Seyd, o Brüder, gesegnet mit seines Todes, mit seinerAuferstehung Segen, o, die ihr im Leben der PrüfungIhn nicht seht, erst jenseit der Gräber den Göttlichen sehet,Aber dennoch glaubt! Glückselige, wandelt des HimmelsWandel und legt hier eine Gemeine zum Tod euch niederUnd zu dem Schaun, legt eine dort euch nieder zum TodeUnd zu dem Schaun. Es werden einst euer Einige wandeln,Ach, in schrecklichen Zeiten, den Wandel zum Tod und dem

Schauen!

Kämpft, er kräftiget euch, kämpft dauernden Kampf! Uns,

Brüder,

Höhnten und tödtcten sie; euch höhnen sie nur, und dennochKürzt Der eure Zeiten, wie er die. unsrigen kürzte,