21
Er ein Gott. Bald krach der Wurm zu der Leiche des Gottes.Als, dem Richter schon nah, ihr Führer, ein himmlischer
Jüngling:
Folge! noch einmal der Seele gebot, und sie von ves TodesSchrecken nun ganz sich ermannete, hielt sie im Schweben.
Der Seraph
Sah's, und ein wenig Feuer, wie uns der Sirius funkelt.Schimmerte ihm von der Wange. Noch säumte der Tobte.
Da wandte
Sich der Jüngling, und mit der leisen Bewegung der Urkraft,Wie in dem Himmel sie Gott anschuf, berührte des EngelsWehen, indem er sich wandte, den Tobten. Da folgt' er,
als rissen
Stürme dahin, als wirbelten ihn Orkane, wie Meerschaum.Und er war, zu beginnen ein Hohngelächter, in Arbeit;Aber es wurde Geheul. So stürzte der führende SeraphIhn vor des richtenden Fuß in den Staub. Der Göttliche
sagte:
Seele, wer bist du? Da Hub der Tobte sich: Bist du der
Götter
Einer des Himmels, so wisse, daß ich von den ErdegötternEiner bin, und daß dem Gotte kein Gott gehorchet!
Christus sah umher in der Schaar, die um ihn Herumstand;Samed war's, den der Wink des Versöhners erkor. So
gebot er:
Nicht' ihn, Samed. Da ging in Sameds Angesicht Freude,Wie ein Morgen des Frühlingcs, ans. Schon wußte des
Knaben