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3 (1844)
Entstehung
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Auf ein wenig leichtere That, und selber dem ReichenAn weit schwererer, wenn er dabei mit stolzer ErwartungSich einschläfert und Kronen des Lohns an dem Aiele der

Laufbahn

Ohne Demnth sich träumt. Den dürftigen Aadech versenktenSeine Genossen ins Grab; die Seele stand vor dem Richter.Steig' hinunter mit ihm. Der Cherub begann ihn zu führen;Aber er sträubte sich, wandte sich, wollt'entfliehen, vermochteNicht zu cntfliehn, rief, redete, schwieg. Mich? welcher so

vielen,

Allen Gesetzen gehorchte, der ich Belohnung erwarte!

Mich? Wer bist du, o du mit den blutigen Strahlen, der

diesen

Schrecklichen Pfad mich führt? Verstandest du den Befehl auch,Welcher dir ward? Ha, wüthe nicht so! Ich fühle die WendungDeines Schwunges, fühle das Drohn der tödtendeu Augen.Ungerechter, du zwingst mich! O, mochte Nacht dich verschlingen,Flammen dich überstrvmen und deine Strahlen vertilgen!Ha, wer bist du? weiche von mir! rief's, trieb nach dem

Cherub

Dunkles Gewölk. Schnell leuchtender Nebel, schneller noch

Duft, schwand

Vor des Cherubs Glanz das Gewölk. Der Führende schwebetVorwärts. Die Seele fühlet die Kraft des Unsterblichen,

sträubt sich

Gleichwohl, empört sich »och. Es gelang ihr, in eine der

Klüfte

Drei Berghohen hinab sich zu stürzen. Nun schonte der Cherub