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3 (1844)
Entstehung
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Einen Unsterblichen stehn, deß Recht' ihm winkte zn weilen.Ans den Verwunderten sah der himmlische Jüngling mit

Lächeln,

Doch mit beginnendem nur, herunter. Folge von ferne,Sprach zn dem Herrscher der Engel, dem Schimmer, welchen

du sehn wirst

Hinter mir sich verbreiten. Er mußte folgen, und bald standEr in der Seelen dichtestem Drang und wurde gerichtet.

Ach, hier find' ich gewiß, hier find' ich Rettung! DennGötter

Seh' ich hier; und ihr sepd gerecht, ihr ewige Götter!Menschen sind Das nicht, sind Hasser, Verfolger der Unschuld,Blinde, verkennen, wer redlicher ist, wer besser, als sie, ist!Rief ein abgeschiedener Geist und wurde belohnet.

Gclimar lag auf dem Sterbelager, ein feuriger Jüngling,Recht in der vollen Morgenröthe des Lebens. Sein Freund

stand

Neben ihm, reicht' ihm Kühle des Quells in brennendemDurste.

Gelimar sprach: Auf ewig was wähnest du anders auf ewigIst es , daß wir uns trennen! So sind die Lose gefallenJenes Baums und der Blume dort, des sterbenden JünglingsHier, den du liebest, und deins und Aller, die Sterblichkeitathmen.

Alles ist aus, vorüber, wenn wir hinwelken, verdorren,Sterben, Alles vergangen, als wär' es niemals gewesen!Jüngling, was soll der weinende Blick voll Trostes? Du

willst mich