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Cornelius NepoS.
»me in sich selbst und in seiner Stellung; den» er hatte nichtden zwanzigsten Thcil dieser Anzahl von Soldaten. Ver-trauend auf Beides schlug er sich und tödtete viele Tausendevon Feinde», wahrend von seinem Heere nicht mehr alstausend Mann fielen. Daher errichtete er auch am folgendenTag ein Siegeszeichen auf der Wahlstatt. Er rückte nunvor, und da er, obgleich immer der Schwächere an Truppen»zahl, doch in allen Gefechten die Oberhand behielt, indem ersich nie ins Handgemenge einließ, als wenn er die Feindei» einen Engpaß eingeschlossen hatte, — was ihm bei seinerKunde der Gegend und schlauen Ueberlcgungsgabe oft gelang —so machte ihm endlich Antophradates, der den Krieg mit grö-ßerem Verluste für den König, als für den Feind, sich indie Länge ziehen sah, Vorschläge zum Frieden und freund-licher Versöhnung mit dem König. Obgleich Datames aufdie redliche Haltung derselben nicht rechnete, so nahm er dochdie Vorschläge an und versprach, Abgeordnete an den Königdes ArtaxerxeS zu schicken. So hörte denn der Krieg auf,den der König gegen Datames unternommen hatte. Auto-phradates zog sich nach Phrygien zurück.
9. Indessen hatte der König nun einmal einen unver-söhnliche» Haß gegen Datames gefaßt, und da er die Unmög-lichkeit sah, im Krieg über ihn Meister zn werden, so war«r bemüht, durch Hinterlist ihm den Tod zu bereiten, der erjedoch meistens entging. Sv hatte er einst Nachricht erhal-ten , daß einige Personen, die sich unter der Zahl seinerFreunde befanden, einen hinterlistigen Angriff auf ihn beab-sichtigten. Da es Feinde waren, die ihm diese Anzeige vonihnen gemacht hatten, so meinte er diese weder geradezu