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Neunzehnter Gesang.
Der Arme sncht auf dicht vcrflochtnen Pfaden2» solcher Fährde Schutz sich zu verleih»;
Allein die Last, womit er sich beladen,
Läßt alles, was er thut, vergeblich seyn.
Er kennt die Gegend nicht, zu großem Schaden,Verfehlt den Weg, schlingt sich in Dornen ein.Indessen hat der Andre nicht gerastetWeit weg zu siiehn, denn er ist unbelastet.
4.
Und schon ist Clcridan so weit entkommen,Daß er vom Lärm der Feinde nichts erfährt;Doch wie er merkt, Medor sey ihm genommen,Da scheint cö ihm, daß er sein Herz entbehrt.Wie war ich, ruft er, so von Angst beklommen,Wie war ich doch so sinnlos, so verkehrt,
Daß ich hiehcr kam, ferne von Medoren,
Nicht wissend, wann und wo ich ihn verloren!
5 .
Er sprach's, indem er in den WaldgehegenDen vielvcrschlnngnen Steig auf's neu betrat.Rasch kehrt er um auf schon beschrittnen WegenUnd wendet sich auf seines Todes Pfad.Hufschlag und Kampfgeschrei tönt ihm entgegenUnd wildes Drohn der Feinde, wie er naht.
Er hört.Medor, er sieht ihn, rings von RossenIn großer Meng', allein, zu Fuß umschlossen.