Sechszehnter Gesang.
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Doch klagen muß, wer in die schlauen SeileAmnuth'ger Augen, schöner Locken fiel,
Wo sich ei» Herz verheimlicht, dem zu TheileDes Lauter» wenig ward, der Hefe» viel.
Er möchte fliehn, und trägt, durchbohrt vom Pfeile,Wie ei» verletzter Hirsch, ihn mit an's Ziel.
Er schämt sich seiner selbst und seiner Wunden,
Und schweigt und strebt vergeblich zu gesunde».
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Dies Loos erträgt der junge Gryph im Stillen;Er sieht den Fehl, sich bessern kann er nicht.
Er sieht, wie schlecht sein Herz bei OrigillenGeborgen sey, die Treu und Glauben bricht.
Doch böser Brauch besiegt vernünft'gen Willen,Den Lüsten weicht die wohlerkannte Pflicht.
Er muß ihr tückisch, treulos Herz verfluchen,lind fühlt sich doch genöthigt, sie zu suchen.
Um die Geschichte weiter vorzutragen,
Sag' ich, daß er die Stadt ganz still verließ.
Er wagt' es nicht, dem Bruder was zu sagen,Weil der so oft umsonst es ihm verwies.
Nun eilt', er, links, gen Nama sich zu schlagen,Wo ebner sich der Weg und leichter wies. sAm sechsten Tage war Damask erflogen,
Und schnell gen Antiochien ward gezogen.
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