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Fünfzehnter Gesa n g.
k.
Jndeß dringt Agramant, verwegen, kecklich,
Znm Sturm auf eine von den Pforte» vor.
Denn tobt die Mordschlacht dort so wilv und schrecklich,Wo so viel Volk das Leben schon verlor,
So denkt er jetzt, hier find' er nicht erklecklichDen Widerstand, vielleicht entblößt das Thor.
Bei ihm sind Bambirag, Fürst der Arzillen,
Und Baliverz, ein Mann von Lösein Willen.
7.
Auch Corinens von Mülgafolgt zum Streite;Prnsio, der in den sel'gcn Insel» thront;MalabnferS, dem Fizan dient, das weiteBeglückte Land, wo cw'ger Sommer wohnt;Sammt andern Herrn und vielem Heergcleite,
In guter Rüstung und des Kriegs gewohnt;
Nebst vielem Volk, entblößt von Muth und Waffen,Dem tausend Schilde keine Wehr verschaffen.
Bald aber ward der Fürst der SaraeenenBon seinem Wahn das Gegentheil gewahr,
Weil Karl, des Reiches Haupt, alldort mit jenenBerühmten aus der Paladine Schaar,
Dem König Salomo«, Ogier dem Dänen,NavmS, Otto, Ganelon zugegen war,
Mit Berlinghiern, Avolio'n und Avinen,
Und beiden Guido, beiden Angeline».