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Theil 2 (1851)
Entstehung
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104
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Vierzehnter Gesang»

13 ».

Jndeß der Heide» Schwarm znm Grabe» niederMehr stürzt als steigt, in nnfreiwill'ger Hast,

Und dann den zweiten Damm mit Leitern wiederHinan zu klimmen sucht ohn' cin'ge Rast,

Hebt Nodomont, als wären ihm GefiederAn jedem Glied, des großen Körpers LastSammt allen Waffen, die er trägt, vomPlatzeUnd ist jenseits der Tief in Einem Satze.

130 .

Auf dreißig Fuß kan» man den Graben schätzen;Er springt hinüber, wie ein Windspiel leicht,

Und macht nicht mehr Geräusch i»> Niedersetzett,

Als einer, der auf Filzpantoffeln schleicht.

Nun haut er Manchem sc die Wehr in Fetzen,

Daß jede Rüstung dünnem Zinne gleichtUnd schwachem Bast, nicht starkem Eisenwerke;

So ist sein Schwcrdt und so ist seine Stärke.,

131 .

Auf einmal läßt der Franken Schaar — von ihnenWar tief im Graben eine List versteckt:

Es lagen dort viel Reiser und Faschinen,

Mit vielem Pech getränkt »nd so bedeckt,

Daß sic von außen gänzlich nicht erschienen,

Obgleich ganz voll davon der Graben stecktVom tiefsten Abgrund an bis fast zum Rande,

Auch viel Gefäße mit verborgnem Brande;