gung, die so oft bisher den Nebel des Schlafs mit Stralendurchschnitten und himmlisch und ziehend meine Seele ange-schimmert hat.-
Es war aber kein Traum. Ich stand von der Stufeauf und wollte in den griechischen durchhcllteu Tempel, derbloö aus einem griechischen Dache und aus fünf Säulen undder ganzen um ihn gelagerten Erde bestand, eintreten, alsmich acht Arme umfaßten und vier Stimmen anredcten:„Bruder! — wir sind deine Brüder." Eh' ich sie anschauete,eh' ich sie anredete: fiel ich gern mit ausgebreiteten Armenzwischen drei Herzen, die ich nicht kannte, und vergoß Thro-nen an einem vierten, das ich nicht kannte, und hob endlich,nicht fragend, sondern beglückt, die Augen von den unbekann-ten Herzen auf in ihr Angesicht, und unter dem Anschauensagte hinter mir mein geliebter D. Fenk: „Du bist der Bru-„dcr Flamins und diese drei Engländer sind deine leiblichen„Brüder." .... Die Freude zuckte durch mich wie einSchmerz — ich drückte mich stumm an die Lippen der vierUmarmten und Umarmenden — aber ich stürzte dann an denaltern Freund und stammelte: „guter lieber Fenk! sag' mir„alles! Ich bin zerrüttet und bezaubert von Dingen, die„ich doch nicht fasse."
Fenk ging lächelnd mit mir wieder zu den vier Brüdernund sagte zu ihnen: „seht, das ist der ülonsie»,-, euer fünf-ter auf den sieben Inseln verlorner Bruder und euer Bio-graph dazu — nun hat er endlich sein 45steö Kapitel er-lischt." — Dann wandte er sich an mich: „Du siehst doch„(sagt' er), daß das die Insel der Vereinigung ist — daß„die Drillinge hier die drei Söhne des Fürsten sind, die un-„ser Lord bringen wollte. — Deinetwegen, weil du schon