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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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den Berghauptmann nicht sowol todt machen wollen als blind. wurde noch abenteuerlicher mein eigner Kerl wurdenicht vom Throne seines Bocks gestürzt mein Wagenblieb auf dem Wege nach Flachsenfingen zwei Herren setz-ten sich zu mir hinein, die nach ihren Mädchcnhänden zu ur-theilcn, von Stande waren und noch sonderbarer, es bollein Hund, der, dem Bellen nach, als Meßhelfer und Mit-mcister an diesem gelehrten Werke gearbeitet hatte., '

Wir soupirtcn und goutirten unter freiem Himmel.Hier wurde mir ein chirurgisches Ordcnband auf bloßen Leibumgethan, weil ich unter den Viertelschwenkungen und Hand-Evoluzionen meiner Gegenwehr unglücklicherweise mein Schul-terblatt in eine Degen-Spitze getrieben hatte. Essen könnt'ich recht gut, weil das blecherne Kanaricnbaucr-Thürchcn anmeiner Bienenkappe weit aufgedrehet war. O lieber Him-mel! wenn das Publikum den Verfasser der HundSposttagehätte seine Eßwaarcn in die aufhängenden Thorflügcl vonBlech einschiebcn sehen: er wäre vergangen vor Scham!Unter dem Essen lockte ich den Hund mit dem Namen: Hof-mann! zu mir: er kam wirklich; ich fühlte ihn aus, ob anseinem Halse kein 45steS Kapitel hinge er war leer.

Nach einem langen Wechsel von Fahren EssenSchweigen Schlafen Tagen Nächten wurd' ichendlich in eine See gesetzt und so lange herum gefahren(oder kam's von einem Schlaftrunk), bis ich schlief wie eineRatte. Waö darauf geschah: mach' ichso wünderbarsesimmer ist erst bekannt, wenn ich die Bemerkung. ausge-schrieben habe, daß zwar die große Freude und der'großeSchmerz die edlcrn Neigungen in uns beleben und ver-gnügen; daß aber die Hoffnung, und noch wcit miehr die