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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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benehmen, wenn man sie Schelmen zuwirft, da sie doch nurfür den rechtschaffensten, freimüthigsten, ältesten Mann amHofe als die größte und letzte Belohnung, als ein Trcff-und Spicßfolgcdank, als eine Ovazion sollte aufgehobenbleiben?

Im nächsten Kapitel kann man sich aus einen Lärm ge-faßt machen, dergleichen man in wenig deutschen Kapitelnhört; die Lärmkanonen der Hofpartci, das Hcrabpoltern derBühnen und das Nmfchmcißen der Stühle nach gehegtempeinlichen Gericht werd' ich bis in meine Insel herüber hö-ren können. Der schwarzhaarige und schwarzhcrzige Hof-junker wird, wenn er aus dem Arreste loö ist, mit seinerironischen Miene und mit der eignen leisen Stimmeder Ripienstimme seines boshaftesten Hohns, wie sie bei an-dern des erhabensten Enthusiasmus ist überall herum-streichen und sagen: er wünsche, der Lord erschiene, er habebisher in seinen Sachen nach Vermögen gearbeitet. AmHofe ist man zuweilen erhaben durch eine vvrstcchende Bos-heit, wie nach Burke kein Geruch erhaben ist als der aller-stinkendste, und kein Geschmack als der bitterste. Und ebenso verbirgt allda jeder die mitleidige Theilnahme am fallen-den Günstling leicht, ähnlich dem weisen Vater, der beimFall eines Kindes daö mitleidige Gesicht unter ein lustigesversteckt.

Den 21. Oktober kommt Matthieu los und darf zuFlamin gehen er hat sich'S ausgebcten und ihm dieFreiheit und die Standerhöhung mit einander ansägen .. . .In wenig Tagen könnten die Begebenheiten und mein Pro-tokoll derselben aus Einem Zeit-Stundenglase rinnen, wennder Hund ordentlich käme; aber er kommt, wenn er will.