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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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lig, gern alles zu leisten, was seine Ehre beleidigte, fallser nur nicht durch das Lusttreffen gegen das Duellmandatverstoßen müßte. Aber er mußte Matthieu schrieb zu-rück, er verbürge sich für das Gcheimniß so wie für dasSchweigen der Sekundanten, und er schlage ihm zum Ueber-fluß vor, sich einander in der Nacht und in Masken dieDrachen-Pechkugeln zu insinuiren;übrigens bleib' er auchin Zukunft sein Freund und besuch' ihn, denn nur die Ehrefordere ihm diesen Schritt ab." . . . Und dem Kammer-herrn auch; denn diese Leute verschlucken wol große, abernicht kleine Beleidigungen, so wie die von tollen HundenGebissenen zwar feste Sachen, aber keine flüssigen hinunter-bringen und damit ist in meinen Augen ein Hofmaunwie Le Baut genugsam entschuldigt, wenn er sich stellt, alswar' er ein redlicher Mann oder als ginge er von denensehr ab, die das ganze Jahr ihre Ehre zum Pfand einsetzenund das Pfand wie ReichSpfandschaften oder wie leben-dige Pfänder der Liebe nie einlösen.

Auf den Abend, wo Viktor in Maienthal trauernd ein-traf, war alles festgesetzt das Kriegstheater war zwischenSt. Lüne und der Stadt.

Extrablatt zur Rettung der Duelle.

Ich glaube, der Staat begünstigt die Duelle, um derVermehrung des Adels Gränzcn zu stecken, wie eben darumTitus die Juden einander fordern ließ. Da in Kanzleienimmerfort Edelleute gemacht werden, aber keine Bürgerliche da noch dazu allemal ein Bürgerlicher daran gewendetund eingeriffen werden muß, eh' die Reichskanzlei einenEdelmann auf seiner Baustatte aufführen kann da die