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blutige Hand und schüttelte aus dem linken Stumpfe, demsein Wahnsinn sie abgehackt hatte, rieselnde Blutbögcn unddrückte mit dem rechten Arme ein Grabscheit an sich, um dieHand zu begraben, und schrie jubelnd und greinend: „der Tod„erschnappte mich daran, ich Hab' sie aber abgezwickt — und„wenn er das Grab der Faust sicht, ist er so dumm und denkt,„ich lieg' drinn ... Ach! du da! Leg' dich doch in den Sarg„zu Bett'; er hat dir die Augen ausgcbohrt und das Maul„mit Moder beklebt...... Brr!"
„O Allgütiger, du hast mich verdammt!" stammelteEmanuel; aus seiner zermalmten Lunge riß sich das gejagteBlut und der Trostlose schwankte sterbend auf die vollgcblu-teten Blumen seines verlornen Himmels nieder ....
So nimmt ein Tag dem andern den Himmel, und eh'der beraubte Mensch dort in das letzte Paradies eintritt, hater hier zu viele verloren! — Ach eine von Wunden geöffneteBrust tragen wir in jede Frühlingluft dieses Lebens und inden Aether des zweiten; und sie muß erst zugeschlossen wer-den, eh' sie sich füllen kann! . . .
Der sanfte Abend.
Gegen Mittag macht' er die müden Augen auf, aberbloö um sie ins Grab fallen zu lassen, das der Tod nebenihm unter seinem Schlafe ausgeschlossen hatte. Jedoch dereine Wahnsinnige war der Arzncigott des andern gewesen;sein Traum vom Elysium war ausgeträumt, kurz vorher,eh' er erfüllet zu werden schien, und er war wieder vernünf-tig. Viktor sah auö allen Zeichen, daß wenigstens gegenSonnenuntergang der Tod mit seinem Obstpflücker diese weißeFrucht von ihrem Gipfel brechen werde; aber er sah es ru-
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