Druckschrift 
2 (1852)
Entstehung
Seite
76
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Mämmy," sagte St. Cläre,ich stelle diese Lady unter DeineObhut; sie ist ermüdet und bedarf derRuhe. Führe sie auf ihrZim-mer und.sorge für ihre Bequemlichkeit."

Und Miß Ophelia verschwand, Mammy folgend.

Sechzehntes Kapitel.

Tom's Herrin und ihre Knsichten.

Und nun, Marie," sagte St. Cläre,brechenDeinegoldenenTage an. Hier istunsere praktische thätigeCousine aus Ncu-England,welche Dir die ganze Haushaltungslast von den Schultern nehmenund Dir dieZcit gewähren will, Dich zu stärken und wieder jung undhübsch zu werden. Die Ccremonie der Schlüsselübergabe fände ambesten sogleich statt."

Diese Bemerkung wurde an dem Frühstücktischc, einige Morgennach Miß Ophclia's Ankunft, gemacht.

Sic ist gewiß willkommen," sagte Marie, indem sie ihrenKovf schmachtend auf die Hand stützte.Ick bin überzeugt, sie wird,wenn sic es thut, Eins finden, und das ist, daß wir Haushcrrinnendie Sklavinnen sind."

O gewiß wird sie das entdecke», und eine Welt von gesundenWahrheiten daneben, zweifle nicht daran," sagte St. Cläre.

Spreche mir Einer davon, daß wir Sklaven halten, als wennes zu unserer Annehmlichkeit wäre," sagte Marie.Ich binüberzeugt, zögen wir die zu Rathe, so ließen wir sie Alle auf einmalfrei."

Evangelinc richtete ihre großen ernsten Augen auf das Gesichtibrer Mutter mit einem Ausdruck des Staunens und fragte einfach:Wozu hältst Du sie denn, Mama? "

Ich weiß es nicht, ausgenommen zu meiner Qual; sie sind dieMarter meines Lebens. Ich glaube, meine Kränklichkeit wird mehrdurch sie veranlaßt, als durch irgend etwas Anderes, und unsere sinddie schlimmsten, mit denen je ei» Mensch geplagt wurde."

Ei, Marie, Du bist heute Morgen sehr übler Laune," sagte