Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
81
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Leben, das ist cs, was ich brauche, 'S ist ein mühsames Geschäft,diese Gcsetzgcbcrci i"

U»d der Senator lächelte, als fände er Wohlgefallen an dem Ge-danken, sich als ein Opfer seines Vaterlandes zu betrachten,

Nun," sagte seine Frau, nachdem das Geschäft desThcetischeszu Ende ging, ,,und was haben sic denn im dem Senat gethan?"

Nun war cs aber etwas sehr Ungewöhnliches für die kleinehübsche Mrs, Bird, sich den Kopf mit dem zu zerbrechen, was in demHanse der Staaten vorging, da sic der Meinung war, sie Heide anihre eignen Angelegenheiten genug zu Lenke». Mr. Bird riß dahervor Ucbcrraschung die Augen weit auf und sagte:

Nicht von großer Wichtigkeit,"

Gut, ist es aber wahr, daß ein Gesetz durchgegangen ist, wel-ches den Leuten verbietet, die armen farbigen Menschen, die zu ihnenkommen, zu beherbergen, und ihnen etwas zu esse» und zu trinken zugeben? Ich hörte von solch einem Gesetz sprechen, aber ich glaubtenicht, daß cs bei irgend einer christlichen Gesetzgebung durchgehenkönnte,"

Ei, Mary, Du wirst ja auf einmal eine Politikerin,"Unsinn! Ich gebe nickt bas Geringste auf all Eure Politikim Allgemeinen, aber ich glaube, das ist etwas geradezu Grausamesund Unchristliches. Ich hoffe, mein Lieber, daß kein solches Gesetzdurchgegangen ist,"

Es ist ein Gesetz durchgegangen, bas den Leuten verbietet, denSclaven fortzuhelfcn, die von Kentucky herüberkommcn, meine Liebe;die sorglose» Abvlitionisten haben cs so weit gebracht, daß unsereBrüder in Kentucky ganz aufgeregt sind, und es schien sowohl noth-wendig, als christlich und gut, daß von unserm Staat etwas geihanwürde, um die Aufregung zu beschwichtigen,"

Und das war dies Gesetz? Es verbietet uns doch nicht, diesenarmen Geschöpfen Obdach für eine Nacht zu geben und etwas zu essenund einige alte Kleidungsstücke und sie ruhig ihrem Geschäft nachzu-schickcn?"

Ei doch, meine Liebe; das hieße ihnen helfei', wie Du weißt,"Mrs. Bird war eine schüchtern erröthcnde kleine Frau von etwavier Fuß Höhe, mit milden . blauen Augen, pfirsichblüthfarbiger Hautund der freundlichsten, süßesten Stimme von der Welt. Was denSklaverei »k. I. 8