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2 (1842)
Entstehung
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193
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Datames.

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fand sich seine Mutter, Vaters-Schwester des Paphlagoniert.Diese erfuhr, was man im Sinne hatte, und warnte den Sohn.Der entzog sich der Gefahr durch die Flucht und kündigteThyuS den Krieg an. Ob er gleich in demselben von Ario-barzancs, dem Befehlshaber von Lydien, Jonien und ganz'Phrygien verlassen wurde, setzte er ihn darum doch nicht we-niger thätig fort, und bekam Thyus mit Frau und Kindernlebendig in seine Gewalt.

3. Datames sorgte dafür, daß die Nachricht von diesemEreignisse nicht eher, als er selbst, beim König ankam. Erbegab sich daher, ohne daß ein Mensch darum wußte, anden Ort, wo der König sich befand, und ließ am folgendenTage dem Thyus, einem Manne von sehr großem Körperbauund furchtbarem Gesicht er war schwarz und hatte ei»langes Haupthaar und weit heradhängenden Bart dasbeste Kleid anziehen, das königliche Satrapen zu tragen pfleg-ten, auch denselben mit einer goldenen Kette und Armspan-gen und sonstigem königlichen Schmucke zieren, er selbst zogeinen bäurisch dicken Mantel sammt rauhaarigem Unterkleidan, nahm eine Jagdhaube svon Pelz) auf den Kopf, in dierechte Hand einen Knüttel und in die linke eine Koppel, auder er den gefesselten Thyus vor sich her trieb, wie wenn erein gefangenes wildes Thier brächte. Als nun wegen derNeuheit dieses Aufzugs und der unbekannten Gestalt Alles aufihn hinsah, und deßkalb ein großer Zusammenlauf entstand,erkannte Jemand den Thyus, und meldete es dem Könige.Anfangs wollte Dieser es nicht glauben und schickte Pharna-bazus ab, um sich zu erkundigen. Als er von Diesem die Wirk-lichkeit der Sache erfuhr, ließ er ihn sogleich vor sich kommen,Nepos. 2s Vdchu. g