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Cornelius Nepos.
Truppen seinmah erlitten, leistete er wichtige Dienste. EineFolge davon war eS, daß ihm, als Kamissares in diesem Kriegeblieb, die Provinz seines Vaters übertragen wurde.
2. Gleiches Verdienst entwickelte er späterhin, als Au-tophradates*) auf Befehl des Königs abtrünnige sVölker-schaften^ mit Krieg zu überziehen hatte. Er war es hier,der die Feinde, welche schon ins Lager eingehrungen waren,verjagte und den Rest der Truppen rettete. Seit dieserBegebenheit fing er an, einen großem Wirkungskreis zu er-halten. Zur damaligen Zeit war Thyus, aus der alten Fa-milie jenes Pylämenes, der nach Homer im TrojanischenKriege von Patroklus getödtrt wurde, Beherrscher von Paphla-gonien"). Dieser versagte dem Könige den Gehorsam, weß-wegen der Letztere ihn mit Krieg zu überziehen beschloß, undDatames, einen Verwandten des Paphlagoniers, (sie warennämlich Bruders- und Schwesterssöhne,) damit beauftragte.Datames wollte es aus diesem Grunde erst versuchen, ob erseinen Verwandten nicht ohne Waffengewalt zum Gehorsamzurückzubriugen vermöchte. Er kam zu ihm ohne Bedeckung,da er von dem Freunde keinen Angriff auf sein Leben besorgte,wäre aber beinahe ein Opfer dieses Schrittes geworden, in-dem ThyuS ihn heimlich ermorden wollte. Bei Datames be-
P Satrap von Lydien.
**) Si»er ansehnlichen Provinz in Kleinasien am schwarzenMeere; was der Schriftsteller von Homer hier sagt, beruhtaus einem kleinen Jrrthume desselben, wie sich aus demfünften Besang der Jliad« B. 576 und aus dem sechzehn-ten Gesang B. 287 ersehen läßt.