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2 (1842)
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176
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Cornelius Nepos.

Antiochus,*) dem bei weitem mächtigsten Fürsten der damaligenZeit, eine so brennende Lust zum Kriege sgegen Rom^I ein-zuflößcu, daß er sich entschloß, selbst vom rothen Meere her«inen Kriegszug gegen Italien zu unternehmen. Als vonRom aus Gesandte bei ihm erschienen, um über seine Ge-sinnungen Nachricht einzuziehen und mit ihrer Bemühung,durch heimliche Berathungen mit Hannibal Diesen beim Kö-nig in den Verdacht zu bringen, als hegte er, von ihnen be-stochen, andere Gesinnungen als vorher, ihren Zweck ziemlich«rreichteu, so trat Hannibal, der Ließ erfuhr und sich ausdem geheimen Rath des Königs entfernt sah, nachdem ihm«ine Stunde hierzu gewährt worden war, vor den König,und begleitete seine Versicherungen von seinerTreue und vonseinem Römerhasse mit folgenden Worten:Ich war nochein kleiner Knabe, nicht mehr als nenn Jahre alt, als meinVater Hamilkar, im Begriff als Befehlshaber von Karthagoaus nach Spanien zu gehen, dem höchsten besten Jupiter einOpfer veranstaltete. Während dieses heilige Geschäft ver-richtet wurde, fragte er mich, ob ich mit ihm ins Feld zie-hen wolle? Als ich dieß freudig annahm, und ihn zu bittenanfing, er möchte doch keinen Anstand nehmen, mich mitzu-«chmen, so erwiederte er, ich will das thun, wenn Du mirdas Versprechen ablegst, das ich von Dir verlange. Zugleichführte er mich an den Altar hin, an welchem er zu opferndegonneu hatte, ließ mich, nachdem alle andern Personen sichhatten entfernen müssen, denselben anfaffen und schwören,daß ich nie mit den Römern mich befreunden wolle. Diesen

') Sonst auch wohl der Große genannr.