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2 (1842)
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Cornelius Nepos.

Kappadocien») gegeben, oder vielmehr zugesagt. Denn dießLand befand sich damals in feindlichen Händen. Perdikkas,welcher Eumenes Ergebenheit und Thätigkeit erkannte, warsehr bemüht gewesen, ihn für sich zu gewinnen, in der Uc-berzeugnng, daß er ihm, wenn er ihn an sich gelockt hätte,in den Planen, zu denen er die Vorbereitungen traf, großeDienste leisten würde. Er ging nämlich, wie denn fast Alle,die auf einer bedeutenden Herrscherhvhe stehen, solche Wün-sche hegen, mit dem Gedanken um, die Antheilc von Allenan sich zu reißen und zu einem Ganzen zu vereinigen. Ue-brigens war er hierin nicht der Einzige, sondern die ander»vormaligen Freunde Alexanders machten eS Alle ebenso. Leo-natus*) **) war der Erste gewesen, welcher beschlossen hatte,Makedonien für sich wegzunchmen. Dieser bemühte sich,durch viele und bedeutende Versprechungen den Eumenes zuvermögen, von Perdikkas sich zu trennen, und sich an ihnauzuschließe». Da er ihn nicht gewinnen konnte, wollte erihn ermorden, und es wäre auch zur Ausführung gekommen,wäre nicht Eumenes heimlich in der Nacht aus dem von sei-nen Truppen besetzten Bereiche entflohen.

5. Inzwischen entspannen sich jene nach Alexanders Todebis zur Vernichtung geführten Kriege, und Alle vereinigtensich zum Untergange des Perdikkas. Ob ihn gleich Eumeneszu schwach sah, da er genöthigt war, allein ihnen Allen sich

*) Sine Provinz von Kleinasien- wohin die MakedonischenWaffen noch nicht gedrungen waren.

") Von der Leibwache Aleranders. Sr hatte Phrygien er-halle».