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2 (1842)
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Cornelius NepoS.

ßrndes, ruhmrediges Wort aus seinem Munde. Hörte ersein Lob aussprechen, so sagte er nie etwas Anderes darauf,als daß er hierin den Göttern Len tiefsten Dank zolle undihn auch suhle, daß ste, als ste beschlossen hätten, Sicilien«in neues Leben wieder zu geben, ihn gerade z»m Anführerhiefür bestimmt hätten. Er war der Ueberzengung, daß immenschlichen Leben Nichts ohne der Götter Walten ausge-führt werde. Er halte daher auch in seinem Hanse der Au-tomaten, sGöttin des freiwaltenden Glücks^ einen kleinenTempel errichtet, den er sehr heilig hielt.

5. An diese ausgezeichnete Charaktergüte des ManneSschlvßcn sich merkwürdige Zufälle an. Seine bedeutendstenSchlachten lieferte er alle an seinem Geburtstage, daherden» auch sein Geburtstag ein Fest für ganz Sicilien war.Ein gewisser Lamestius, ein frecher und undankbarer Mensch,wollte ihm eine Gerichtsklage anhängen, weil er gesetzlicheAnsprüche gegen ihn z verfolgen habe. Als nun mehrerePersonen herbeieilten und die Unverschämtheit dieses Men-schen durch gewaltsame Mittel in Schranken weisen wollten,bat ste Timoleon sämmtlich, Dies, nickt zu thnn. Denn ebendarum habe er sich den größten Anstrengungen und den höch-sten Gefahren unterzogen, damit Lamestius und andere Leutedie Freiheit erhielten, so Etwas zu thnn. Darin bestehe jadie Freiheit, daß Jeder, was er wolle, auf gesetzlichem Wegeverfolgen dürfe. Als ein anderer Mensch, Namens Demä-netns, gleichen Schlags mit Lamestius, in der Volksver-sammlung seine Thaten herabzusetzen anfing, und sich einigeAusfälle gegen Timoleon erlaubte, erwiederte er:jetzt erstsey sein Wunsch in Erfüllung gegangen; denn immer habe