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2 (1842)
Entstehung
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143
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Dion. 143

stürzt eilten Diese zu dem Bedrohten, für den sie fürchteten.Dieser versicherte sie aber, daß Kallikratcs keinen Anschlagauf sein Leben habe, und daß DaS, was gegenwärtig vor-gehe, auf seinen Befehl geschehe.

Allein dessen ungeachtet führten die Frauen Kallikratesin den Tempel der Proserpina und nöthigten ihn hier zueinem Schwure, daß Dion Nichts von ihm zu besorgen habensollte. Allein Dieser ließ sich durch diese religiöse Versiche-rung nicht nur von seinem Vorhaben nicht abhalten, sonderner wurde dadurch sogar bestimmt, die Ausführung zn be-schleunigen; er fürchtete, der Anschlag möchte entdeckt werden,noch ehe er ihn ausführen könnte.

9. In dieser Absicht ließ er am nächstfolgenden Feste,wo Dion, von allem Umgänge zurückgezogen zu Hause blieb,und sich in einem vbern Zimmer niedergelegt hatte, die festenPunkte der Stadt durch Verschworne besetzen, das Hans mitWachen umringen, und an die Thüren Posten stellen, die sichnicht entfernen durften; zugleich ließ er einen Drcirudererniit Bewaffneten bemannen und vertraute der Oderbefehl dar-über seinen Bruder Philostratus: dieses Schiff mußte zumSchein im Hafen einige Bewegungen machen, wie zur He-bung der Ruderer; er hatte dabei die Absicht, sich einen Aus-weg zur Rettung offen zu behalten, wenn etwa das Geschickseinen Entwürfen in den Weg treten würde. Sodann wählteer unter seinen Leuten einige der beherztesten und stärkstenJünglinge von Zacynth*) heraus und gab ihnen den Auf-trag, unbewaffnet zu Dion hineinzngehen, wie wenn sie einen

*) Insel im Ionischen Meere.