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2 (1842)
Entstehung
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Dion.

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dete, weil er diesem die Obergewalt nicht zugestehen wollte.Er stand in einem nicht minder bedeutenden Ansehen bei denGroßen, deren einstimmiger Wille ihn an die Spitze derFlotte gestellt hatte, während Dion die Landtruppen befeh-ligte. Im Unwillen hierüber führte Dion einen Homeri-schen Vers aus der zweiten Rhapsodie an, dessen Inhalt ist:daß eine Regierung nicht gut gehe, wenn Mehrere herrschen."*)Durch diese Aeußerung zog er sich großen Haß zu: denn sicschien eine offene Erklärung zu seyn, daß er Absichten ansBeherrschung des Ganzen Hütte. Dion wollte diesen Haßnicht durch Nachgiebigkeit mildern, sondern durch Härle Nie-derdrücken, und ließ Heraklides, als er nach Syrakus kam,ermorde».

7. Diese Handlung verbreitete allgemein die größte Be-stürzung. Nach der Ermordung dieses Mannes glaubte sichNiemand mehr sicher. Indes; thrilte Dion, nachdem seinGegner einmal weggeschafft war, die Güter Derjenigen, vonwelchen er wußte, daß sie nicht für ihn gesinnt gewesen,willkührlich unter seine Soldaten aus. Als diese ausgetheiltwaren, sing es bei seinen täglichen starken Ausgaben baldan, an Geld zu fehlen. Und doch war Nichts mehr da, wor-vach er seine Hände ausstrecken konnte, als die Besitzungenseiner Freunde. So war er in der Lage, die Anhänglichkeitder Vornehmen zu verlieren, während er den Soldaten fürsich gewann. Diese beunruhigende Lage nahm ihm Muth

*) Der Vers heißt bei Voß, Made 2r Gesang, v. 204:

Niemals frommt Vierherrschaft im Volk, nur Einer

sey Herrscher"