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Cornelius Nepos.
ganz für sich, nicht den Absichten seiner Regierung gemäß.Die Lacedämonier entfernten ihn hierauf vom Heer und legtenihm eine Geldstrafe auf, gaben aber gleichwohl die Burgden Thcdanern nicht zurück, da sie es bei den ciugetretenenfeindseligen Verhältnissen für vorcheilhafter hielten, wenndiese im Belagerungszustände verblieben, als davon befreitwürden. Nach dem Pcloponnesischen Krieg und der völligenUeberwindung Athens waren sie überzeugt, daß sie es mitden Thcbanern zn thuu haben würden, und daß Diese dieEinzigen wären, die ihnen Widerstand zu leisten wagten.Dieser Ansicht gemäß hatten sie ihren Anhängern sdaselbstZdie höchsten Gewalten übertragen und die Häupter der Ge-genpartei theils hingerichtet, theils verbannt; unter Diesenbefand sich auch Pelopidas, Derselbe, dessen Lebensbeschrei-bung ich begonnen habe, als Vertriebener ferne von seinemVaterland.
2. Die Letzteren hatten sich beinahe sämmtlich nach Athenbegeben, nicht um sich einer trägen Unthätigkeit zu über-lassen, sondern um den nächsten besten günstigen Anlaß, dender Zufall darbietcn würde, mit Kraft zu benützen, ihr Va-terland wieder zn gewiuven. Sobald ihnen daher der gün-stige Zeitpunkt eingetreten zu seyn schien, einen Schlag aus-zuführen, wählten sie in Verbindung mit Glei-Dgesinnten zuTheben zum Ueberfall ihrer Feinde und zur Befreiung desStaats gerade den Tag, an welchem die höchsten obrigkeit-lichen Personen gewohnt waren, ein gemeinschaftliches Gast-mahl zu halten. Schon oft sind mit nicht gar großenStreitkräften große Dinge ausgeführt, aber gewiß ist noch