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Cornelius Nepos.
sonst noch denkwürdig scyn wird. Zuletzt von seinen Thaten,die fast allgemein den Verdiensteis aller Helden vorgczogenwerden.
2. Sein Vater war also, wie gesagt, Polymnis, under stammte mit ihm aus guter Familie; er war arm schonvon seinen Vorältern her, erhielt aber die beste Bildung,die je ein Thebaner erhalten konnte. Citherspielen und dieBegleitung des Saitentons durch Gesang lernte er von Dio-nysius, der in der Musik eben so berühmt war, als Dämonoder Lamprus, deren Name» allbekannt sind; das Flötcn-spiel bei Olympiodor; den Tanz bei Calliphon. Sein Lehrer-in der Philosophie aber war Lysis von Tarent, ein Pytha-goräcr. An diesen Mann hatte er eine solche Anhänglichkeit,daß er, der Jüngling, den finstern und ernsten Greis allenseinen Jngendgenvffen im Umgänge vorzvg, und sich nicl>teher von ihm trennte als bi« er seine Mitschüler so sehr anKenntnissen übertraf, daß man wohl voraussehen konnte, daßer sie Alle eben so in den andern Geschicklichkeiten üdertreffenwerde. Dieß sind nun zwar nach unserer Sitte gleichgültigeund mehr verächtliche Dinge; allein in Griechenland machtensie allerdings ihrem Besitzer vor Zeiten große Ehre. Als er-eil, Jüngling ward und die Kampfschnle zu besuchen anfing,war eS ihm nicht sowohl um große Körperkraft, als um Ge-schwindigkeit zu thun : denn er glaubte, daß jene für Athleten^Wettkämpfer^ nothwendig, diese für den Krieg zweckmäßigsey. Daher übte er sich meistens im Laufen und Ringen,im letzter» in so weit, bis er flehend seinen Gegner umfassenund mit ihm kämpfen konnte. Auf Waffenübnngen ver-wandte er sehr viel Fleiß.