Achtln,ddreißigster Gesang,
i.
Ihr holden Frau'», die ihr des Liedes Tönen / ^
Gefällig horcht, ich seh's euch am Gesicht: s
Daß Rüd'ger jetzt von seiner treuen Schönen —
So schnell sich wieder trennt, behagt euch nicht.
Ihr könnt so wenig euch damit versöhnen,
Als es den Wünschen seiner Braut entspricht;
Auch schließet ihr daraus, wie ich bemerke,
Sein Liebesbrand seh von geringer Stärke.
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Hält' er von ihr, trotz ihren Weigerungen,
Ans andern Gründen jetzt sich abgewandt,
Und wenn's ihm auch der Schätze mehr errungen,Als Crösus oder Erassus je gekannt:
So glaubt' ich selbst, nicht bis in's Herz gedrungenSey jener Pfeil, der auf ihn abgesandt;
Denn mit so großem, seligem EntzückenKann Silber oder Gold uns nie beglücken.