Fünfunddreißigster
Wen, Herrinn, wen soll Ich gen Himmel schicken?
Den ich, seitdem der Pfeil aus eucrn BlickenMein Herz durchbohrt, verliere mehr und mehr?Doch kann ich wohl in den Verlust mich schicken,Wächst er nur nicht, und bleibt's dabei nunmehr;Denn sollte mir noch mehr davon entweichen,
So sürcht' ich sehr, dein Roland bald zu gleichen.
Allein mir däucht, ihn wieder einzufangen,Bedürft' ich eben nicht bis in den Mond,
Bis nach' dem Paradiese zu gelangen;
Ich zweifle, daß so hoch der meine wohnt.In enerm Ang', auf euern heitern Wangen,
Wenn's euch beliebt, ihn wieder einznnippen.