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Theil 4 (1851)
Entstehung
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260
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Sechsunddreißigster Gesang.

81 .

Doch wohl gelob' er, wie er in die HändeDer Liebsten schon gelobt, nicht zu verzieh»,

Sobald nur die Gelegenheit sich sände,

Mit Ehr' und Anstand von ihm weg zu zieh».

Die Schuld, daß dies nicht längst geschehen, wendeSich auf den Mandricard, und nicht auf ihn,

Da er von dem, wie ihr ja nicht entgangen,

In jenem Kampf so manche Wund' empfangen.

8S.

Marfisa, täglich an sein Bett gekommen,

Sey deß die beste Zenginn offenbar.

Viel ward darob gesprochen und vernommenVon der berühmten Kriegerinnen Paar.

Am Ende nun ward der Beschluß genommen,

Daß Rüd'ger noch zu seines Königs SchaarHeimkchren soll, bis sich ein Anlaß finde,

Wie er mit Karin rechtmäßig sich verbinde»

83 .

Zur Freundinn sprach Marfisa: Laß ihn gehen,Und alle Furcht und Sorge laß vorbei;

In wenig Tagen mach' ich, sollst du sehen,

Bon aller Herrschaft Agramants ihn frei.

So sagte sie, doch ohne zu gestehen,

Was für ein Plan in ihrem Herzen sey.

Der Ritter nun nimmt Abschied von den BeidenUnd lenkt sein Roß zurück zum Heer der Heiden;