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Theil 4 (1851)
Entstehung
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61
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Einnnddreißigster Gesang.

d.

Ohn' andres Wort, ohn' ihrer Namen Kunde,Gehn nun die Beiden auf einander los.

Rinald verweilt und harrt, mit seinem BundeVon Clermonts-Rittern, auf des Kampfes Loos. —D er liegt in Kurzem wohl ans festem Grunde,

Trifft ihn, nach meiner Art, ein derber Stoß!

So sagte Richardett bei sich im Stillen;

Doch der Erfolg entsprach nicht seinem Willen.

10 .

Mit solchem Prallstoß ward er am VisireVom Speer des fremden Ritters angerannt,

Daß er vom Sattel weg, von seinem ThiereZwei Speereslängcn weit, hinflog anss Land.Rachlustig eilt' Alard zum Kampfrcviere;

Doch schnell, betäubt und in gar schlechtem Stand,Sah er sich hingestreckt; so mächtig drängteDer rauhe Stoß, der ihm den Schild zersprengte.

II.

Die Lanze fällt nun Gniscard sonder Weile,Sobald das Brüderpaar den Grund berührt;Obwohl Rinald ihm zürnst: Halt! Verweile!

Ich bin es, dem der dritte Kämpf gebührt.Doch.GuiSeard svrcngt heran in hast'ger Eile,Bevor Rinald den Helm sich festgeschnürt.

Allein er saß nicht fester als die Beidenlind mußte schnell ein gleich Geschick erleiden.