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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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seine Bewußtkraft nicht durch die sonderbare 1,'üizlige-fügte Behauptung der allgemeinen Blutgerinnung inallen Gefäßen des Körpers entkräftet werde, welche jedenpathologischen Anatomen wenigstens in Erstaunen versetzenwird.

In seinen Schlußbemerkungen, oder vielmehr in sei-nen Bemerkungen über meine Schlnßbemerkungen fordertHr. Servaes mich auf, ich solle die Todesursache vonEbnen angeben. Er bezieht sich auf das Baierische Ge-setzbuch über die Eriminal-Prozedur und auf das Preufi.Landrecht. Beide schreiben nämlich dem Gerichtsarzievor, die Todesursache, bei jedem Verstorbenen im Falledes Verdachtes einer gewaltsamen Tödtung aufznsncheu.Ein anderes aber ist Suchen und Finden. Ich habenach Eönens Todesursache geforscht, sie aber nicht ge-sunden ; und an der Unmöglichkeit, sie genügend anfzu-finden, trägt Hr. De. Servaes selbst einen Theil derSchuld. Halte er für ein vollständiges und genauesBesichtigungsprotokoll gesorgt, enthielt das Lbduklionspro-tokoll und der Obduktions-Bericht nicht so viele Unbestimmt-heiten und Unrichtigkeiten, so wäre es vielleicht möglich,mit einem höher,, Grade von Zuverlässigkeit Eönens Todes-ursache anzngeben. Allein, meine Herren Geschworncn ! eingroßer Theil der Schuld liegt i» den Umständen:

1) CöuenS Kopf ist jetzt viele Jahre alt, er ist wäh-rend so langer Zeit in Weingeist, der mit Arfcniksäureversetzt ist, aufbewahrt worden. Warum hat man nebstdem Kopfe nicht auch den beschädigten Hals auf-bewahrt.

2 ) Eönens Leiche war schon zur Zeit ihrer Auffin-dung nicht mehr frisch, sie befand sich in einem nichtgeringen, sondern schon etwas weit fortgeschrittenen