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leicht verwechselt. Heute erleidet sie nun die 2te noch weitwichtigere Abänderung: es ist kein Blut mehr, son-dern eine blutige Flüssigkeit. Sehen nun die HerrenObduzenten selbst, wie schwer cS ist, wahre Sugilla-tionen von falschen, die nur eine blutige Flüssigkeit,aufgelöstes, durch die anfangcnde Fäuluiß zersetztes,rarefazirtes Blut enthielten, zu unterscheiden? Sie ge-stehen ja selbst indirekt ein, in diesen Jrrthum verfallenzu seyn: da sie früher für wahres Blut erklärten, wassie jetzt lediglich für eine blutige, blutähnliche Flüssig-keit erklären , somit eine falsche Sugillatiou mit einerwahren verwechselten. Am allermerkwürdigstcn ist aber,was Herr Doktor Riedel über diesen Gegenstand gesternnach Herren Scrvacs und Schneider sagte. Seine Aus-sage über diese Thalsache schien mit jener seiner beidenPräopinaule» gleichlautend zu seyn, und sic wurde auchwohl für gleichlautend angesehen. Allein sie ist vondieser sehr verschieden. Nach Herrn Riedel war es nichtmehr eine blutige Flüssigkeit, welche diese Sugillationergoß, sondern, man höre und staune! geronnenesWut in warmem Wasser aufgelößt. Nur Schade, daßsich geronnenes Blut in warmem Wasser nicht auflößt,obgleich allerdings der Färbestoff des Blutes, welchersich bei der Gerinnung mit dem Faserstoffe zur Bildungdes Blutkuchens vereint harte, durch warmes Wasservon diesem abgespült werden kann.
Ich hatte gestern meine Verwunderung darüber geaus-ftrt, daß diejenige Wunde, bei welcher im legalenInspektions-Protokoll vom 24. Dezcmb. diese Blutergieß-ung angegeben wird, nicht im legalen Inspektions-Protokoll vom 2itcn bemerkt ist. Zu meinem Erstaunenhaben wir im Dortrage des Herrn Servaeö gehört,