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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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bemerkt. Nur die Blulcrgießung in der Augenhöhlemüßte darauf bezogen werden, allein diese leitete man,wie es scheint, früher, und ich leite sie noch immervon der Stichwunde Nr. io; mit mir die Marburgermedizinische Fakultät, welche sagc: es sey möglich , daßsie von der Wunde Nr. 8 herrühre, allein wahrschein-lich, daß sie von der näherliegenden Stichwunde Nr. ioenstanden sey. Diese Sugillation selbst aber gab dochbei der Untersuchung mit der Sonde, und zwar durchdie Stichwunde, flüssiges Blut. Zwar nur etwas, wieim Obduktions-Bericht steht. Allein wenn ein Theildes Blutes flüssig war, warum war der andere geron-nen ? Aus gleichen Ursachen sollte doch unter gleichenBedingungen gleiche Wirkung entstehen.

Allein was im Obduktions-Protokoll, im Obduktions-Bericht, und in dem daraus gegründeten ärztlichenGutachten bisher immer für wirkliche Blutung angege-ben wurde, soll nun auf einmal blos die Ergießungeiner blutigen Flüssigkeit gewesen seyn, so habe ich esgestern mit Erstaunen gehört. Wenn die Herren Obdu-zenten selbst jeden Augenblick eine bestimmte Angabe desObduktions-Protokolls und Berichtes, und ihres Gut-achtens , für unstatthaft erklären, gegen eine anderevertauschen, was soll am Ende von diesem übrig bleiben,und welches Vertrauen zu ihren altern und neuern Angabenkönnen sie erwecken und fordern ? Diese Angabe hat schonfrüher eine wesentliche Abänderung erlitten. Im Obduk-tions-Protokoll steht: bei dem Druck nach oben ergoßsich flüssiges Blut; im Obduktions-Bericht: bei demDruck ergoß sich etwas flüssiges Blut. Es ist nichtwahrscheinlich, daß dies ein Schreibfehler sey; nachoben und noch etwas werden bei dem-Dikriren nicht