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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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ärzte, nicht der hiesigen Provinzen, sondern nur kn demengen Umkreise, in welchem Hr. Servaes dies von sei-,wn College» doch allein wissen kann, bedauern. Wie sehrmüßte ich die Angeschuldigten unv am allermeisten dieHerren Geschwornen bedauern, welche nach solchen un-wissenschaftlichen, willkührlichen, oberflächlichen Angabenein Gewissens-Urtheil über Leben und Tod abgeben sol-len. Also wo Blurergießungen sind, da ist die Verletz-ung im Leben entstanden? und doch giebk Hr. Servaesjetzt zu, daß die Stichwunde Nr. 10 bei Ebnen nachdem Tode entstanden ftyn könne, obgleich sie Blutergoß, und obgleich sie mit der Blutergicßung in derlinken Augenhöhle höchst wahrscheinlich in Verbindungsteht. Wo ist hier eine Consequenz? Ist dies nicht einWiderspruch der gröbste» Art?

So wie eS überhaupt mein nicht geringes Verdienstist, in dieser forensischen Sache viele und gerade diewichtigsten und entscheidenden Punkte der medizinisch-forensischen Untersuchung zuerst zur Sprache gebracht zuhaben, indem sie vorher gar nicht berücksichtiget wurden, zuerst aus der Verwickelung der forensischen Aktenmühsam und durch große Ausirengung die Fragen her-ausgezogen zu haben, auf deren Lösung es hier an-kömmt; so gebührt mir auch das Verdienst der Her-vorziehung des geronnenen Zustandes des Blutes alsin dieser Beziehung entscheidenden Momentes. Denn,wie gesagt, früher war gar nicht davon die Redegewesen.

Im Obduktions-Protokoll, Bericht und den darauf gegrün-deten ärztlichen Gutachten habe ich viele wesentliche Man-gelgerügt. Aber keiner ist so wichtig als die Unterlassungdiesir Angabe. Wenn es Nullitäten in medizinisch - fvren-