Wir haben kein Wasser in Cönens Magen gefunden,denn der trenige röthliche Speisedrei in demselben war„ichr wässerig. — Mann kann unmöglich die Flüssigkeitdes in die Brusthöhlen ergossenen Blutes als Beweisdes TodeS im Wasser anführen, denn man findet sieauch bei vom Blitze Getvdteten, Erdrosselten, oder mirnarkotischen Substanzen Vergifteten. Klein a. a. O.S. Zi hat das Blut noch flüssiger bei denen gefunden,die sich erschossen, von einer Höhe hcrabgestürzt waren,und bei solchen, denen das Genick gebrochen war. —Ob wir übrigens km Stande sind, flüssiges Blut vonergossener Lymphe, welche mit etwas Blut vermischtwar, unterscheiden zu können, das muß ich, meine Her-ren Geschwornen, Ihrer Beurlheilung anheimstellen. —Hiernach werden die von Hr». v. Walther gegen unserGutachten aufgeregten Zweifel und gemachten Entwürfeals völlig grundlos sich darstellenBei der siebenten Frage: „Würde Ebnen nach erhal-tenem so heftigen Schlage auf den Kopf noch einen Au-„genblick haben aufrecht stehen können? mußte er nicht„sogleich zusammenstürzen? Wenn er fiel, mußte er vor-wärts oder rückwärts fallen? Wenn er rückwänZ zu„fallen im Begriff war, welche Richtung mußt« dann„der Stoß bewirken, den der neben ihm stehende Hr. Fonk„ihm sogleich auf die Brust gegeben haben soll? Würde„ein solcher Stoß, nach den Regeln der entgegengesetz-ten Veweguugskrafte, nicht veranlaßt haben, daß der„Geschlagene in der Diagonal-Linie seitwärts gefeil-ten wäre?" will ich nur bemerken, daß Ebnen nach er-haltenem Schlage höchst wahrscheinlich umgefallen ftynwürde, wenn er nicht durch den aus die Brust erhalte-nen Stoß sogleich wäre »mgcsiüizr worden. Uebrigens
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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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