22Z
„zuverlässig, weder wahrend ihres Aufenthaltes in dem„Brauntweinfaffe, noch in dem Wasser des Rheins inne„hatte."
Die Blutergießung war da am stärksten, wohin derDruck am stärksten eingewirkt hat. Wenn Hr. v. Wal-ther sagte: „so müßte man eine aufrechte Stellung desKörpers rc." so kommt er in direkten Widerspruch mitsich selbst; denn S. 277 Nro. 2 erklärte er die Ueber-süllung der mittler» Hirnhaurarterien, so wie der Blut-gefäße auf der Schädelgrundflache: „durch Senkung des„Bluts aus den obern Gefäßen in die untern nach dem„Tode bei einer gewissen Lage der Leiche," welche alsonothwendig die aufrechte Stellung des Körpers seynmußte, welche Stellung aber, wie Hr. v. Walther S.20z behauptet: „Cöuens Leiche zuverlässig weder wah-„rend ihres Aufenthaltes in dem Fasse, noch in dem„Wasser des Rheins inne hatte."
Auf die S. 285 und 286 aufgeworfene Frage: „wa-„ren nun aber diese mit Blut unterlaufenen Stellen wirk-lich die Folge» einer an diesem (ungewöhnlichen) Thcile, des Halses angebrachten Gewaltthatigkeit; oder waren„es nur die sogenannten Todtenflecken, die man nach„mehreren Todesarten an diesen und andern Theilen des„menschlichen Körpers so gewöhnlich bemerkt." — werdeich mich nicht weiter cinlassen. Hr. v. Walther mußdoch wohl miss a daß Todtenflecken nur durch Sen-kung des Bluis in die Hautgcfäße nach dem Gesetzeder Schwere entstehen; daß das Blut aber nie aus den-selben austritt, und Blurergießungen bewirkt. Die anCönens Halse gefundene nach Umfang und Stärke aus-serordentlich große Blutergießung konnte aber nur durch