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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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erfahrner Wundarzt , steht mit ihm in Theorie und Pra-ris in direktem Widerspruch. Wer von diesen hat nunRecht? etwa Zang? worauf soll sich dessen Aurhoritätstütze» ? seine Darstellung blutiger heilkundiger Operatio-nen wird gewiß Niemand dem klassischen Werke Richterszur Seile stellen, oder gar den Vorzug geben.

Zur vierten Frage. S. 280 u. f.Sind Cönens Kopf-wunden, so wie sie in dem Obduktions-Protokolle be-schrieben sind, von solcher Beschaffenheit, daß mit Zu-verlässigkeit angenommen werden muß, sie seyen wäh-rend des Lebens entstanden, und sie seyen nicht Folgensolcher zufälligen Verletzungen, welche der Leichnamwährend seines Aufenthalts im Wasser erfahren konnte?"

In meiner vorgestrigen Darstellung habe ich alles Nv-thige darüber gesagt; Cönens Kopfverletzungen, nämlichdie Stirnwunde, die gequetschte und die StichwundeNro. 8, y, io und 11, so wie die Blutaustretnng ausdem Hinterkopfe; endlich die am vorder,, Theile des Hal-ses und ober,, Theile der Brust, nach Umfang undStärke beträchtliche Blutergießung sind während des Le-bens dem Verstorbenen beigebracht, und der sichere Be-weis dafür ist die Bluranstrelnng unter den Wunden.Hr. v. Walther hat sich auch über den geronnenen undnicht geronnene» Zustand des Bluts geäußert, und er-klärt, daß nur der geronnene Zustand des ergossenenBluts die Entstehung der Verletzungen im Leben erwei-sen könne. Ich erkläre hiermit: daß das Blut in de»Blutaustrerungen geronnen, das in die Brust-höhlen ergossene Bluc nur flüssig war; hätten die Ob-duzenten es sonst irgendwo abweichend vom Normalzu-stände gefunden, so würden sie solches gewiß in demObdnkrions-Prorokoll bemerkt haben. Ich bitte den Hrn.