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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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selten, dergleichen Conen war, das Hirn auch nachdem Tode die Schädelhöhle strotzend ausfüllt, und nachdurchjagtem und abgenonimenein Schädeldachs, ausderselben hcrvorquillt, so daß man diesen Deckel nichtgut wieder aufsetzen kann. Die Hirnsubstanz ist indiesem Falle fester und mehr compact, als in ihremgesunden Zustande." Man vergleiche: sOo^er,rrnits clss mslnelios cstrirurgieniies et cles opvrstions,t^ui leur conviennent. lom. 5 , clisp. r.)

Wir wollen die Beobachtungen der französischen Wund-ärzte, Hi'nsichts des Einsi'nkens des Gehirns bei starkenHirnerschütterungen nicht bezweifeln, obschon Nemersolche für zweideutig hält; indessen war an CönensLeiche solches nicht wahrzunehmen; denn das große undkleine Gehirn war bereits durch Fäulniß in eine weichebreiige Masse verwandelt, und da die HH. Obduzentennicht wissen konnten, welchen Antheil die Hirnersehücte-rung, und welchen die Fäulniß an dieser Veränderunghaben möchte, so hielten sie cs bei dieser Beschaffenheitdes Gehirns für Pflicht, gar keine Schlüffe zu wagen.Auch meine HH. College» Schneider und Riedel habenmir erklärt: daß das aus dem Schädel herausgenom-mene Gehirn in der abgesagten obern SchadelhälfteRaum genug gehabt habe, woraus sie geschloffen, daßein Zusammenfällen desselben statt gefunden haben müsse.Ich bitte den Hrn. Präsidenten dieselben darüber zubefragen.

(Die Doktoren Schneider und Riedel und der Wund-arzt Lerour werden vom Hrn. Präsidenten befragt,und bestätigen die Angabe des 1 ),-. Scrvaes.)

Herr v. Walther sagt noch ferner S. 275:

Eine auffallende Bestätigung des eben Gesagte»