„schütterung von dem höchsten Grade der Heftigkeit hat„den augenblicklichen Tod zur Folge; der Getroffene„stürzt leblos zu Boden, selbst ohne noch einmal zu„zucken, und ohne einen Schrei z» thun. Dieser höchste„Grad der Hirnerschücterung fand bei Ebnen nicht statt,„denn, gemäß dem Hamacherschcn Geständnisse, war dei-„selbe, nach erhaltenem Schlage auf den Kopf, noch»,ni'cht rodt, sondern er wurde erst durch die Zusammen-schnürung des Halses vollends umgebracht." Ich fragenun, wo ist der Beweis, daß der verstorbene Ebnennicht gleich umgefallen scyn würde, wenn er nicht gleichnach erhaltenem Schlage auf den Kopf, durch denStoß auf die Brust wäre nicdergestürzt worden? Sprichtaber nicht die höchste Wahrscheinlichkeit dafür, daß derSchlagende den Ebnen nach ausgeführtcm Schlag aufden Kopf, durch einen Stoß auf die Brust zu Bode»stürzte? Hiernach müssen alle Behauptungen und auf-gestellten Zweifel des Hrn. v. Walther, Hinsichts desden Conen getroffenen Grades der H-rnerschülterung, alsgrundlos erscheine».
Hr. v. Walther sagt ferner, S. 2?o: „wenn die„Obduzenten behaupten, daß gerade der höchste Grad„der Hirnerschütterung keine sichtbare Spur in dem Hirn„nach dem Tode zurückgelaffe», so muß ich ihnen auch„hierin bis zu einem gewissen Grade widersprechen.„Littre, Sabalier und Boyer stimmen darin überein,„daß bei Menschen, die plötzlich an der (heftigen) Hirn-Erschütterung verstorben, das Gehirn eingesunken fty,„die Schädelhöhle nicht ausfülle, und daß man eine be-merkbare Leere, einen Anstand zwischen seiner Ober-„fiäche und den Wendungen dieser Höhle finde, da sonst„gewöhnlich, besonders bei jungen lebenskräftigen S»b-