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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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HZ

Nr. y, als die beträchtliche weiter entfernte Wun-

de Nr. 8 betrachten."

Wir haben von der Stirnwunde Nr. 8 und n schonin unserm Obduktionsprotokolle gesagt, daß sich amuntern Ende derselbe» Blutergießungen fanden, und inunserm Gutachten: daß die Blutaustreiung am unternEnde derselben begonnen habe. Die Stichwunde, wiedie gequetschte Wunde lag blos auf der Blutaustreiung.Die Stichwunde halte keine Höhle, sie war weit undoffen, und das Blut konnte daher leicht ans derselbenausfließen, aber unmöglich in die Zellen des Zellengewe-bcs dringen, und die große Blutergießung verursachen.Cs ist unrichtig, daß die Stichwunde Nr. io von derStirnwunde beträchtlich weit entfernt war; denn sielag nur vier Linien unter dem untern Ende derselben ,'nder Augenbraune. Wahr ist es, daß Stichwunden nurdann, wenn sie schief eindringen, und die Wundöffnungeng ist, in ihrem Grunde mit Blutaustretungcn leichtverbunden sind, eS können aber niemals Blutaustretun-gen aus ihnen in die Tiefe eindringcnd entstehen, wenndie Oeffnnng derselben weit und offen sieht, wie es derFall an Cönens Kopfe war. Die Behauptung desHrn. v. Walther, daß die Wunde Nr. 7 auf dem Schä-del mit der Wirkungsweise des Bandmessers am meistenübereinsiimme, kann nur unter der Voraussetzung fürrichtig erkannt werden, wenn der Schlagende viel größerwar, als der Geschlagene, indem nur durch einen hori-zental geführten Hieb ein Stück der Kopfbedeckung, ohneVerletzung des Schädels, weggehanen werden konnte.

Ich gehe zur dritten Frage über:waren EönensKopfwunden nolhwendig mit einer sehr heftigen undabsolut tödtlichen Hirnerschütterung verbunden?"