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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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auf den Beifall eines jeden redlichen Gcrlchtsarztes An-spruch machen. Die Rüge des Hrn. v. Walther,baß dem Obduktions-Protokolle die Uebcreinsiimmungmir dem Geständnisse Hamachers mangele, indem nachdem erstem mehr Wunden vorhanden sind, als sich nachdem letztem an der Leiche finden müssen, trifft die Ob-duzenten nicht; sie haben nur das zu konstatiren, wassie vorfanden, und das ist redlich von ihnen geschehen. Es ist übrigens auch ganz gleichgültig, ob es aneiner solchen Uebereknstimmnng fehle, da ans mannig-fache Art es sich erklären laßt, wie die Wunden Nr. 9 undio im Leben , oder auch im Tode, vor völlig erlosche-ner Lebenskraft, haben entstehen können; ich will nurbeispielsweise anfähren, als die Leiche auf der Erdelag, bei ihrem Einpacken in das Faß, wenn sie etwadarin von einem Nagel verletzt wurde u.s. f. Ich könnteden Hypothesen, welche Hr. von Walther hierüber aus-gestellt hat, hundert andere entgegensetzen; allein es istunstatthaft in k;,rc> solche vorzubringen, und ich ver-lasse daher das Reich der Möglichkeit, in welches Hr.von Walther Cie geführt har. Sie haben übrigens,meine Herren! selbst gesehen, daß die Wunden Nr. 9und io nicht so wichtig sind, als Hr. v. Walther siemacht. Wir habe» erklärt, daß die Stirnwunde,die gequetschte und die Stichwunde Nr. 8, 9 und io,welche letztere von den Herren Aerzten für eine Schnitt-wunde gehalten wird, im Leben angebracht seyen,weil sie das von allen Gerichtsärzten anerkannte Merk-mal, die Blutunterlaufung, haben; dieses Merkmalfehlt aber der Nr. 7, wir haben es daher auch zweifel-haft gelassen: ob diese Wunde im Leben oder Todebeigebrachr worden? -7- Wir haben gesagt: daß die