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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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schaffenheit der Wunde, den glatten inner« Rand, unddle lappichte Form des äussern eingerissenen Randesderselben; ihr ungleiches Eindringen durch die Stirn-bedeckungen, theils dn.ch die Haut, theils durch denCtirnmuskel, und theils unken bis auf die Stirn selbst. Daß der Schädel nicht fraktnrirt, gespalten u.s.w. ,worüber Hr. von Walther sich in seinem heutigen Vor-träge geäußert har, ist sehr natürlich; da die Wundenicht einmal durch die Stirnbedeckuugen in allen Punktenbis auf den Knochen eingedrungen ist; daß selbst unten,wo die Wunde bis auf das Stirnbein cingedrungen ist,keine Knochenverletzung entstehen konnte, liegt in dergroßer» Stärke des an dieser Stelle überhaupt sehrdicken Schädels. -- Es spricht aber von sich selbst, daßdie Wunde nicht mit der Schneide des Bandmeffers ver-ursacht seyn kann, weil sonst die beiden Wundrändergleichförmig seyn müßten. Ich bin daher fest über-zeugt, daß die Wunde Nr. 8. mit diesem hier vorlie-genden Bandmeffer, oder einem der Form desselben ähn-lichen Instrumente beigebracht worden, und erkläre diedagegen erhobenen Zweifel für ungcgründet. OhneGrund ist auch der von Hrn. v. Walther den Obduzen-ten gemachte Vorwurf, daß sie von den übrige» Wun-den nicht mit der nvthi en Bestimmtheit gesprochen, unddaß über diese Dunkelheit herrsche. Die Obduzentenhaben das, was sie gefunden, treu referirt, sie habendie Wunden genau beschrieben, und nach deren unverkenn-baren äussern Merkmalen, die unter Nr. 7 auf demScheitel als eine geriss ne die unter Nr. y als einegequetschte, und di »"! r ß, r. 10 als eine Stichwunde be-zeichnet. Sic sagten also nicht mehr, als sie gewis-senhaft behaupten konnten, und können deshalb auch