erdrosseln will, so faßt er ihn oben am Halse. Hama-cher hat aber nicht — um den Conen zu erdrosseln, son-dern blos, um das Schreien zu verhindern, ihn amHalse gefaßt.
Prof, von Walther: Im ersten Geständnisse laßt erden Angeklagten sagen: „haltet ihm den Hals zu'/'im zweiten: „halt ihm die Gurgel zu." Nun ist aberdie Gurgel am ober» Theile des Halses.
Verth. Aldenhoven: Es muß hier wohl auf den Zweckankommen, den Hamacher gehabt haben soll
Apellat.-Rath Rive zum 1)r. Servaes: Der ZeugeI)r. Berlyn sagt, daß die Leiche gestreckt gewesen scy»soll, als sie ihm vorgezeigt wurde. Würde nun wohleine Ler'che, welche drei Tage lang zusammen gedrücktin einem Fasse gelegen, nach mehreren Tagen noch ineiner gestreckten Lage erscheinen?
Dr. Servaes: Das kommt aus die Lage im Fassean. War das Faß nur so groß, daß die Leiche nichtder Länge hinein konnte, so läßt sich vermuthen, daßGewalt gebraucht worden sey. Uebrigens war die Lei-che im Wasser nicht gefroren; sie wurde, als sie anf'ZLand kam, ausgestreckt hingclegt, und Hr. I).-. Berlynhat sie in diesem Zustande gefunden. Sie konnte also,während sie im Wasser war, eine zusammengebogeneGestalt gehabt haben.
Apell.-Ralh Rive: Sie sagen, daß die Eindrückedadurch entstanden, daß die Leiche ans das neben der-selben schwimmende Tannenbrett, mittelst Nageln undStricken befestiget worden scy Alsdann mußte ja dochdie Leiche gestreckt scyn.
Or. Servaes: Wir haben die Leiche ans das Brettgelegt, und Vergleichungen angeftellr. Die Eindrücke