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waren so egal, und von derselben Größe, Tiefe undBreite, daß sie nur auf diese Weise entstanden sepnkönne».
Ap.-R. Nive: Hr. Do- Berlyn hat hier gesagt, ander Leinwand und den Kleidern der Leiche sey ^keineSpur von Blut zu sehen gewesen. Haben Sie dennetwas daran bemerkt?
De. Servaes: Nein, weder ich noch meine College«haben etwas davon bemerkt.
Ap.-R. Rive: Wann eine Leiche stark geblutet hat,und dann ins kalte Wasser kommt, würden sich dieSpuren von Blur in Wäsche und Kleidern so rein ver-lieren, daß inan sie nach einem Zeitraum von 6 Wo-chen nicht mehr entdecken könnte?
Do. Servaes: Man sollte glauben, daß, da sichBlutflecken mit Wasser anowaschen lassen, nach z8Tagen auch jene Flecken rein verschwunden seyn müßten.
Ap.-R. Rive: Ja, bei frischen Blutflecken; aberwenn das Blut in zo Stunden aufgetrocknet ist, undgewissermaßen eine Kruste gebildet har, scheint dies dochnicht so gewiß zu sinn. Man hat weder in der Lein-wand, noch in der Wolle die geringste Spur von Blutgefunden.
Ober-Pr. Hamacher hat gesagt, er habe dem Ebneneinen Sack um den Kopf gewunden. Hat das vielleichtdas Blut von den Kleidern und der Wasche abgehalten ?
Prof, von Walther: Meine Ueberzeugung weicht auchin diesem Punkte von der des Hrn. Do. Servaes gänz-lich ab. Getrocknete Blutflecken lassen sich aus wolle-nen Sachen gar nicht mehr herauswaschen, wenn manversäumt, sogleich in der ersten Zeit mit sehr warm »Wasser dies zu thun. Da bei chirurgischen Operationen