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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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wortung dieser Frage unmöglich machen. Meine ver-ehrten Herrn Präopinanten haben insgesammt behaup-tet: Conen sey lobt in den Rhein gekommen. Natür-lich, weil sie ihn schon früher an der Hirnerschütterungund an der Erdrosselung sterben ließen, so konnte ernicht mehr in dem Rheine ertrinken. Eigentlich ist diesihre ganze Schlußfolgerung gewesen. Aber diese Fragehätte, so wie sie von dem Herrn Präsidenten ausgestelltworden ist, ganz in slistrsmo für sich allein, und nichtals ein Anhang zu den übrigen Fragen sollen beantwortetwerden, was von niemanden geschehen ist.

Gegen die Annahme, daß Conen im Rheine ertrunkensey, streiten nur zwei Gründe:

1) der Mangel an einer schäumigen Flüssigkeit in denLnftröhrenzweige»;

2) der Mangel an verschlucktem Wasser im Magen.

Was den ersten Punkt betrifft, so findet sich bei Men-schen und Thicren, welche im Wasser apoplectisch undnicht suffocalorisch sterben, häufig kein schaumiges Was-ser in der Luftröhre, in ihren Aesten und Zweigen.Menschen aber sterben im Wasser öfterer apopleetisch alsThiere, wegen des größer» Schreckes, wegen des hefti-ger!» Eindruckes der Kalte auf ihre nerveurcichere undentblößte Haut. Thiere dagegen sterben im Wassermeistens erst spater sufforatorisch, nach vielen wiederhol-ten fruchtlosen Versuche» zum Einalhmen. Champeaurund Faissole haben unrichtig die Resultate ihrer anThieren angcstellten Versuche auf den Menschen über-tragen, und dadurch zu der Entstehung irriger Lehrsätzein der Physiologie und in der gerichtliche» Medizin dieVeranlassung gegeben. Reiner hat jene irrigen Lehrsätzewiderlegt. Klein fand nie, Viborg und Scheel fan-