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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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diß eine mattere Kugel ein größeres Loch in einerGlasscheibe hervorbrlngr, als eine Kugel, die noch einenhohem Grad der ihr mitgetheklten Geschwindigkeit derBewegung besitzt. Warum sollte aber überhaupt dieKraft der mirgekheilten Geschwindigkeit der Bewe-gung in verschiedenen Punkten der Länge des

Rückens eines geschwungenen Bandmessers eine verschie-dene seyn? Würde eine solche Verschiedenheit angenom-men , so bedürfte es noch einer sehr laugen Berechnungnach einer vielleicht noch nicht gefundenen mathemati-schen Formel, um auszumitteln, auf welchen Punkt inder Lange deö Bandmefferrückens die größere Kraft siel.Bei gleicher Kraft der Geschwindigkeit der Bewegungbringt aber die größere Kugel auch ein größeres Lochin der Glasscheibe hervor.

Als ich Eönens Kopf erblickte, erstaunte ich nichtwenig über die Unbedeutenheit der früher im Obduktions-Bericht so schrecklich geschilderten Wunde Nr. 8. DieseWunde sah Hr. Doktor Berlyn nicht, welcher unterallen Kunstverständigen zuerst den Leichnam untersuchte.Die Crirnwunde Nr. 7 sah er übrigens recht gut, ob-gleich auch sie ohne Zweifel mit Schlamm und Rhein-sand überzogen und verunreiniget war. Diese Stirn-wunde beschrieb er in seinen Vernehmungen gerade sowie die Herren Obduzenten. Die Wunde Nr. 8 dage-gen sah er nicht, und:cs schien ihm nur eine Quet-schung in der Gegend zu seyn," wo später diese Wun-de sich zeigte. Zum erstenmal geschieht ihrer in demBesichtigungs-Protokoll vom 21. Dczemb. Erwähnung,nachdem die Leiche im warmen Wasser gelegen halteund aufgcthaut war. Als ich sie kn der Audienz vonvorgestern erblickte, erneute sich in mir unwilikührlich