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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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vielmehr haben sie nur im allgemeinen behauptet, eineKante des Rückens des Bandmeffers habe eingewirkt;sie haben aber vergessen anzugeben, welche Kante diesgewesen sey, die rechte oder linkseicige. Das Resultatbeider Anlegungen des Bandmeffers ist ein sehr ver-schiedenes. Denn bei einer schiefen Anlegung kommt immerauch ein Thcil der Flache des Bandmessers mit derküglichen Oberfläche des Kopfes in Berührung: die bei-den Flächen des Bandmessers aber sind sehr ungleich:die eine ist ganz glatt, die andere ist ausgehöhlt, mitVertiefungen und Erhabenheiten versehen.

Daß die Wunde Nr. 8 nicht mit einer scharfen Kantedes Bandmeffers verursacht werden konnte, beweist auchihre dreilappige Beschaffenheit. Wie sollte bei dieserAnlegung die Tbeilung des auffern Lappens (nichtRandes, wie im Obduktions-Protokoll steht) durcheine Querspalte entstehen? Hr. Hofrath Seibold suchtdieselbe aus dem Anhang der Aponeurose des Stirn-muskels an die Beinhalt! des Hirnschädels, und ausder Anspannung der vor dem Bandmeffer hergetriebencnHaut xu erklären. Ich muß ihn fragen, ob die Wun-de in der Gegend des Anhanges jener Aponeurose ihre»Sitz habe? Und ob durch den Schlag mit demBandmeffer, wenn er von innen nach aussen geführtwird, die Haut wirklich angespannt, ob sie nicht viel-mehr zurückgeschoben, und dadurch zur Zerreiffung weitweniger geschickt gemacht wird?

Schon früher hatte ich in meinem Gutachten gezeigt,daß die Wunde Nr. 8 vermöge ihrer Dimensionen derRückseite des Bandmessers nicht entspreche. Indem ichmich auf alles dort Gesagte beziehe, muß Ich meinediesfalsige heberzeugung jetzt noch bestimmter und fester