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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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große Nahe , in welcher sich sämmtliche Kopfwunden be-finden, auf eine allen gemeinschaftliche Entsiehunge-weift hin?

Die Wunde Nr. 8 soll die durch den Schlag desBandmeffers verursachte, sie soll die rödtlich gewordeneseyn. Diese Wunde ist in dem Obduktions-Protokollnicht nur undeutlich , was auch Hr. Hofratl). Seiboldbehauptet, sondern sie ist ganz unrichtig beschrieben. Siehat an ihrem untern Ende nicht, wie es dort heißt, eineBreite von 2^- Linien, sondern sie lauft in eine vollkom-mene Spitze aus. Sie hat nicht eine gradlinige Richtung,sondern eine etwas bogenförmige Gestalt: sie bildet einenleicht geschwungenen Bogen, dessen eines Horn nachoben und innen, das andere nach unten und innen ge-richtet ist. Hr. Hofralh Seibold gesteht, daß er durchdie undeutliche Beschreibung der Form dieser Wunde zueiner irrigen Ansicht derselben bei der Hamacher'schenAffise verleitet wurde; er behauptet aber, daß er durchdie eigene Ansicht des Kopfes von Conen in derAudienz von vorgestern belehrt worden sey. Sollteihm diese Belehrung nicht schon früher zu Theilgeworden seyn, und sollte er sie nicht meinem Gut-achten zu verdanken haben? Er hat ;a auch schonbei der Hamachcr'chen Assise die Wunden an CönensKopf untersucht, und wenn er sie damals nicht genauuntersucht hätte, was sollte man dazu sagen, da erbei jener Affise als vereidigter Kunstverständiger auftrat?Er hat aber schon am 2l. Jänner 1818 vor dem Hrn.Jnstruktions.-Nichler Hoffmann protokollarisch erklärt,daß die Wunden an Evnens Kopf mit dem Bandmeffer,wegen dessen langer Aufbewahrung in Weingeist, nichtmehr zu vergleichen seyen, und daß sich aus dft-