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tddtlkch seyn? Süß: Allerdings; das habe ich auchschon erklärt.
Hofr. Seibold: Ich bemerke, daß den Kreis-Chirur-gen kein Aittheil in Abfassung des Fundberichts undObduktionsprotokolls zusteht, folglich auch keine Erklärung;sie haben nur zu unterschreiben.
Pr. Dies ist sehr richtig; aber sie unterschreiben dieProtokolle doch nur mit Sachkcnntm'ß. Wenn ich alsodie mir nöthig scheinenden Fragen stelle, so kann auchder Kreis-Chirurgus dieselbe» nach seiner Ueberzeugungbeantworten.
Ein Rarh: Ich glaube, meine HH. Sachverständigen,daß zwei Perioden hinsichtlich der Leiche Cönens zu be-achten styen, besonders wegen des Grades der Fänlniß.Die erste Periode begreift den Zeitraum vom y. Novem-ber Abends bis zur Versenkung der Leiche in den Rhein ;die zweite jenen von der Versenkung bis zur Auffindung.Es fragt sich nun, ob der an der Leiche bemerkte Gradder Fänlniß in der ersten Periode entstanden, da diese,nach Hamachers Gcstandniß, nur zo bis Z2 Stunde»beträgt? Hier konnte sie wohl bei einem so starken,kräftigen jungen Manne nicht statt haben. In der zwei-ten Periode, wo die Leiche unter Wasser war, konnte dieseFäulniß nicht eintreten, da Aerzte behaupte», daß in denPolarländern Leichen Jahre lang unter Wasser unver-sehrt gefunden worden, und auch in diesen Gegenden,unter geringen Temperaturen, ähnliche Beispiele aufzu-weisen sind. Es entsteht also die Frage: ob nicht G-nenS Leiche, nach dem Grade ihrer Fäulniß, länger infreier Lust habe liegen müssen, als nach Hamachers Ge-srändnjß heryyrgeht?