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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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wirklich muß der chemische Prozeß, den diese Saurenothwendig an einem im Wasser gefundenen Leichnamerzeugt, beachtet werden, besonders, wenn man hier be-denkt, daß Cönenö Leiche im warmen Wasser aufgethaulwurde, welches doch eben diese Fluß saure, so wie dieübrigen Gasarten, in Thatigkeir setzen mußte. Nimmtman nun noch an, daß, wie Proust, Cadet-de-Vcaur,Verzelius und Fourcroy (Xnn.-rlos ein Oninne 'i'.I,HXIII. ps:z. 24Z/) behaupten, das Blut auchSchwefel enthalte, was Vogel (Thenard, Journal 24.1. St. p. rzz.) für Schwefel - Waßcrsioffgas halt,welches sich durch Hülfe der Warme oder Faulniß er-zeuge, so kann dies selbst wieder zur Auflösung undFarbe um so mehr beitragen, als nun auch die hinzukre-lcnde Luftsäure zu reagiren anfangt, welches Alles solange unterblieben ist, als der Körper uiucr Wasser demEinflüsse der Luft, des Lichts und der Warme entzogenwar; erst beim Heben desselben an die Oberfläche desWassers, durch Faulniß, konnte der fern.re chemischeProzeß durch diese Potenzen und Agenrien wieder be-ginnen, wodurch sogar das flüssige Blut wieder zumGerinnen und zur Farbc-Verände.ung hätte gebrachtwerden können, wenn man eS nur längere Zeit der Lust,dem Lichte und der Wärme ansgefttzi und beobachtethätte, insoweit es nämlich die Faulniß gestattet habenwürde, als wovon ich mich noch im vorigen Monatbei einer, 6 Wochen unter Wasser gewesenen, Leicheüberzeugt habe. Im Ganzen spricht also Alles, undbesonders die Abwesenheit der wässerigen, mit Luft gemisch-ten Flüssigkeit in der Luftröhre, und in ihren Aesten,für die Meinung der Herren Obduzenten, daß Conen