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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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Hypothese durchznfnhren, führt Hr. v, Walther den aus-gestellten Satz an, daß bas Blut in den Gefäßen beiErtrunkenen flüssig seyn müsse, und macht den H. H.Obduzenten Vorwurf, indem er voraussetzt, sie hattendies nicht untersucht. Meine H. H. Geschwornen!die H. H. Obduzenten richteten sich nach dem in demStrafcoder vorgeschriebencn Eide, die Wahrheit, die ganzeWahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen: sie sollte»mithin auch den Befund, den ganzen Befund, und nichtsals den Vesnnd aufzeichnen, als wodurch allein dieWeitlänsiigleiren entfernt werden, welche zu unnöthigenDiscussionen Veranlassung geben, und die Prozesse indie Länge ziehen. Die Stellen, wo das Blut flüssigwar, sind genau angegeben, als: bei der Wunde Nro.io und O in der Brusthöhle. Ausser diesen haben sieeS nirgendwo angegeben, weil sie es so nirgendwo ge-funden habe». Nun wollen wir aber untersuchen, wa-rum das Blut flüssig gewesen seyn konnte. Viborghat darüber schöne Erfahrungen angestellt, die vonScheele bestätigt worden, und Klei» sagt sogar, daß dasBlut bei Ertrunkenen unter allen Umständen, selbst beiGefrornen flüssig sey; aber nicht allein bei Ertrunkenen,sondern auch bei Herabgcsiürzle», bei solchen, die dasGenick gebrochen, die sich selbst erschossen haben, »achHufeland, Harles und Kopp. Bei Asphyxien und Apo-plexien, vorzüglich in freier Luft, und überhaupt beiallen schnellen Tvdesarren, wird das ausgetretene Blutmeistens flüssig gefunden, waö Ihnen alle Physiker be-stätigen werden. Es hat sogar der Hr. KreisphysikusOr. Schmitz in Hillesheim im Kreise Daun, einen Fallmitgetheilt, wo bei einem aktenmaßig Ertrunkenen, we-der der Slick- noch Schlagfluß, »och auch der Tod